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Lesung

„Menschen in Not“ von Julius Madritsch


Der Wiener Textilkaufmann
Julius Madritsch wurde nach
seiner Einberufung zur
Wehrmacht ins
Generalgouvernement für die
besetzten polnischen Gebiete
versetzt und verwaltete in
Krakau zwei „arisierte“
Konfektionsbetriebe.
Dort konnte er hunderten
Menschen das Leben retten.
Er sorgte für humane
Arbeitsbedingungen sowie
erhöhte Nahrungsmittel-
rationen für die jüdischen
ZwangsarbeiterInnen,
ermöglichte einigen von ihnen
die Flucht aus dem Krakauer
Ghetto und schmuggelte
Nahrung hinein.

Leitung: Hannah Hohloch und Karl Vybiral

Preis: freie Spende€

Termin: 3. November 2022

Seminarzeiten: 19h

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Lesung

„Ein Engel in der Hölle von Auschwitz“

Harald Walser, geb.
1953, war Lehrer und
Schuldirektor, Kolumnist
in den Vorarlberger
Nachrichten und
Abgeordneter zum
Nationalrat.

Im vorliegenden Buch
erzählt er die
Lebensgeschichte von
Maria Stromberger, die
sich 1942 freiwillig ins
KZ Auschwitz versetzen
ließ mit der Begründung:
„Ich will sehen, wie es
wirklich ist, vielleicht
kann ich auch etwas
Gutes tun.“

Leitung: Harald Walser

Preis: freie Spende€

Termin: 14. November 2022

Seminarzeiten: 19h

Anmeldung
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Lesung

„Jude ist kein Schimpfwort“

Alexia Weiss, geboren 1971 in Wien, ist
Journalistin und Autorin.
Sie schreibt vor allem für das jüdische
Magazin „WINA“, für gewerkschaftliche
Medien wie die „KOMPETENZ“ der GPA,
und bloggt regelmäßig zum Thema
„Jüdisch leben“ in der Wiener Zeitung.


Jüdisch-Sein in Österreich bedeutet ein
Leben voller Ambivalenzen. Einerseits sind
Jüd*innen mit übertriebener Sensibilität
konfrontiert, andererseits schlägt ihnen
nach wie vor offener Hass entgegen.
Alexia Weiss geht diesem Zwiespalt auf
den Grund, erforscht die Spuren jüdischen
Lebens in Wien und erfährt in spannenden
und aufklärenden Gesprächen, wie
Jüd*innen ihren Alltag erleben.

Leitung: Alexia Weiss

Preis: freie Spende€

Termin: 13. Oktober 2022

Seminarzeiten: 19h

Anmeldung
optional
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